Entstehung & Ursache

Sommerekzem Entstehung

Sommerekzem Entstehung & Ursache

Eine Folge zu vieler Giftstoffe

Das Sommerekzem ist eine Stoffwechselstörung, die eine Überreaktion auf die Mückenstiche hervorruft. Zudem verströmt das betroffene Pferd einen anderen Geruch als seine Artgenossen, was wiederum die Plagegeister vermehrt anlockt.
Einige SE- Pferde leiden noch andere Erkrankungen, wie chronische Atemwegserkrankungen Mauke, Hufrehe u.a.
Diese Stoffwechselstörung wird verursacht durch unterschiedliche Faktoren. Sie entsteht durch eine Überlastung der Entgiftungsorgane (Impfungen, Medikamentengaben, Fütterung)
  und psychische Ursachen oder eben auch allem zusammen.
Solche Störungen werden hervorgerufen durch die mangelhafte Umwandlung der aufgenommenen Nahrung im Körper. Wenn der Darm durch Ablagerungen nicht mehr richtig arbeiten kann, leitet er eine Teil der (Gift)- Stoffe an Leber und Niere weiter. Sind diese auch überbelastet, wird, beim Sommerekzempferd, über die Haut ausgeschieden. Das wiederum verursacht diesen stärkeren Geruch dieser Pferde, die dadurch von Mücken stärker angeflogen werden.

 

Was führt zu einer Überbelastung der Entgiftungsorgane?

Die Lebensbedingungen unserer Pferde haben sich stark verändert. Von der artenreichen, rauhfaserreichen Kost entwickelten wir sie hin zum energiereichen, üppigen Futter, voll künstlicher Zusätze. Hinzu kommen zahlreiche Schadstoffe, aus Umweltverschmutzung und Impfungen, Wurmkuren etc. Damit kommt ein Tier, dass sich in der Natur ausschließlich von Pflanzen ernährt, nur schwer zurecht. Das robuste, ursprüngliche Rassen weitaus empfänglicher für ein Sommerekzem sind, als hochgezüchtete Warmblüter, unterstreicht diese Theorie.

 

Psychische Faktoren nicht unterschätzen

Das Sommerekzem erscheint bei etwa 90% der Pferde das erste Mal nach einem Stallwechsel!

Seelische Belastungen können bei unserem sensiblen Herden- und Fluchttier Pferd durchaus zu massiven Störungen des gesamten Gleichgewichtes führen.
  Hinzu kommt die Tatsache, dass ein Stallwechsel häufig mit einer Futterumstellung oder Impfgaben in Zusammenhang steht.
Der Verlust seiner gewohnten Herde oder Umgebung bedeutet bei einem Fluchttier das Fehlen von überlebenswichtiger Sicherheit. Das wird auch hervorgerufen durch Einzelhaltung oder Stresssituationen (Turniere, Reiten, Stress durch (fehlende) Artgenossen, keine Stabilität von Besitzer im Umgang usw.).

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