Sommerekzem

           

                 

Sommerekzem

Es scheint jährlich schlimmer zu werden. Immer mehr Pferde verschwinden im Sommer unter einer Ganzkörperbekleidung und nehmen über einige Monate eine monsterhafte Gestalt an. Doch Sommerekzem und Allergien in der warmen Jahreszeit sind für viele Tiere eine Quälerei, ein Schutz ist äußerst notwendig.

Bereits im Frühjahr, sobald die ersten warmen Tage einsetzen, fängt für viele Pferde eine Leidenszeit an. Meist beginnt es langsam: Die Besitzer stellen, hauptsächlich an Mähne und Schweif, haarlose Stellen fest. Oft scheinen die Pferde nervös zu sein und haben das Bedürfnis, sich immer und überall zu scheuern. Hautverletzungen sind die Folge, der Teufelskreis beginnt. An den betroffenen Hautpartien kommt es zu entzündlichen Stellen, die wiederum noch lieber von Insekten und Keimen aufgesucht werden, was in schlimmen Fällen nässende oder gar blutige und eitrige Ekzeme hervorruft.

Wodurch wird das Ekzem verursacht?

Das Sommerekzem ist eine Allergie vom Typ 1. Der Körper ,merkt` sich das Allergen, weswegen das Pferd  mitunter bei jedem Kontakt stärker reagiert. Deshalb fährt schon beim ersten Stich im Frühjahr die Histaminausschüttung  hoch. Es gilt also, bereits diesen ersten Stich zu vermeiden. Wenn ein Pferd sich zum ersten Mal scheuert, meist im März oder April, müssen sofort alle Insektenschutz und Pflegemaßnahmen ergriffen werden, um dem Pferd diesen Stress zu ersparen.

Das Leiden wird durch Stechmücken, die sogenannten "Gnitzen" (Culicolides ssp.), Kriebelmücken (Simuliidae) oder auch Wadenstecher (Stomoxys calcitrans), hervorgerufen. Die meist weiblichen Blutsauger werden hauptsächlich vom Geruch angelockt. Jedoch ist auch bekannt, dass die Culicolides dunkelfarbige Weidetiere bevorzugen. Die Gnitzen stechen die Pferde im Bereich von Mähne und Schweif, bei Rindern Rücken und Bauch, während die Kriebelmücke beim Pferd gerne an der Bauchnaht und in den Ohrmuscheln ihren Hunger stillt. Sie stechen gerne in senkrechte Haarstellen, wo sie am leichtesten in die Haut kommen.

Die Speicheldrüse  der weiblichen Insekten sondern ein Sekret ab, dass die Blutgerinnung verzögert, so dass der Saugvorgang des Insekts nicht behindert wird. Der Saugvorgang dauert 3-4 Minuten, und das Insekt wechselt in dieser Zeit mehrfach seine Position. Das Sekret enthält Toxine und löst dadurch bei vielen Pferden erst den starken Juckreiz, dann eine allergische Reaktion aus. Diese Allergene verursachen eine immer größere Sensibilisierung des Pferdes. Dadurch lässt sich die Verschlimmerung von Jahr zu Jahr erklären. Wenn nichts dagegen unternommen wird.

 

Hat mein Pferd ein Sommerekzem?

Wenn sich ein Pferd regelmäßig Mähne und/oder Schweif kratzt und das hauptsächlich im Sommer, kann davon ausgegangen werden, das sich ein Sommerekzem entwickelt.

Unsere Hilfe: Verwenden Sie die RELAX Ekzem Lotion mit der RELAX Sommer- oder Mückenmilch und sie werden schnell eine Verbesserung erzielen. Für die hautschonende Reinigung ist das RELAX Niemölshampoo die perfekte Ergänzung!

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Hier zur Anwendung

 

Weniger ist oftmals mehr! Sommerekzempferde leiden oft unter einer Stoffwechselerkrankung. Von daher wird eine Eiweiß- und kohlenhydratarme Fütterung grundsätzlich empfohlen.

Natürliche Futtermittel ohne künstliche Zusatzstoffe verhelfen den Pferden zu einem gesunden Organismus. Das wichtigste hierbei ist das qualitativ hochwertige Heu, von ungedüngten vielfältigen Wiesen, die nicht zusätzlich als Pferdekoppel dienen.

Wir helfen Ihnen mit unserem ausgesuchten Futter/zusätzen https://www.relax-pferdepflege.de/shop/gesundfutter auch Sommerekzempferde.

Eine Entgiftung durch Kräuter regt Niere und Leber zur Ausscheidung von Schadstoffen an.

Wir empfehlen Lüneburger Kräuter von PerNaturam evtl. mit Ergänzung der Herparlind Leberkräuter.

Ein Darmaufbau durch natürliche Zusätze wie effektive Mikroorganismen bringt den Darm wieder in Gang.

Wurmkuren und Impfungen so viel wie nötig und so wenig wie möglich! Medikamentengaben vermeiden. Impfungen und Wurmkuren sowie alle Medikamente, die nicht in der natürlichen Umwelt des Pferdes vorkommen,  können den  ohnehin empfindlichen Stoffwechsel des allergischen Pferdes belasten. Impfungen sollten wohl überlegt sein, Wurmkuren erst nach Kotproben sparsam und gezielt eingesetzt werden.

Stress vermeiden. Häufiger Stallwechsel kann einen unglaublichen Stressfaktor für Pferde darstellen, ist doch die Sicherheit in der eigenen Herde überlebenswichtig. Kein Pferd würde freiwillig  seine sichere Herde verlassen!

Haltungsbedingungen optimieren:

  •    Sauberkeit auf den Weiden, d.h. möglichst wenig Mist, der die Fliegen anzieht, regelmäßig sauber halten!
  •    Licht, Luft und ausreichende Bewegung
  •    Wasserstellen, Bachläufe und feuchte Gebiete locken die Mücken an.
  •    Artgenossen, am besten in einem festen Herdenverband

Sommerekzem Entstehung & Ursache

Eine Folge zu vieler Giftstoffe

Das Sommerekzem ist eine Stoffwechselstörung, die eine Überreaktion auf die Mückenstiche hervorruft. Zudem verströmt das betroffene Pferd einen anderen Geruch als seine Artgenossen, was wiederum die Plagegeister vermehrt anlockt.
Einige SE- Pferde leiden noch andere Erkrankungen, wie chronische Atemwegserkrankungen Mauke, Hufrehe u.a.
Diese Stoffwechselstörung wird verursacht durch unterschiedliche Faktoren. Sie entsteht durch eine Überlastung der Entgiftungsorgane (Impfungen, Medikamentengaben, Fütterung)  und psychische Ursachen oder eben auch allem zusammen.
Solche Störungen werden hervorgerufen durch die mangelhafte Umwandlung der aufgenommenen Nahrung im Körper. Wenn der Darm durch Ablagerungen nicht mehr richtig arbeiten kann, leitet er eine Teil der (Gift)- Stoffe an Leber und Niere weiter. Sind diese auch überbelastet, wird, beim Sommerekzempferd, über die Haut ausgeschieden. Das wiederum verursacht diesen stärkeren Geruch dieser Pferde, die dadurch von Mücken stärker angeflogen werden.

 

Was führt zu einer Überbelastung der Entgiftungsorgane?

Die Lebensbedingungen unserer Pferde haben sich stark verändert. Von der artenreichen, rauhfaserreichen Kost entwickelten wir sie hin zum energiereichen, üppigen Futter, voll künstlicher Zusätze. Hinzu kommen zahlreiche Schadstoffe, aus Umweltverschmutzung und Impfungen, Wurmkuren etc. Damit kommt ein Tier, dass sich in der Natur ausschließlich von Pflanzen ernährt, nur schwer zurecht. Das robuste, ursprüngliche Rassen weitaus empfänglicher für ein Sommerekzem sind, als hochgezüchtete Warmblüter, unterstreicht diese Theorie.

 

Psychische Faktoren nicht unterschätzen

Das Sommerekzem erscheint bei etwa 90% der Pferde das erste Mal nach einem Stallwechsel!

Seelische Belastungen können bei unserem sensiblen Herden- und Fluchttier Pferd durchaus zu massiven Störungen des gesamten Gleichgewichtes führen.  Hinzu kommt die Tatsache, dass ein Stallwechsel häufig mit einer Futterumstellung oder Impfgaben in Zusammenhang steht.
Der Verlust seiner gewohnten Herde oder Umgebung bedeutet bei einem Fluchttier das Fehlen von überlebenswichtiger Sicherheit. Das wird auch hervorgerufen durch Einzelhaltung oder Stresssituationen (Turniere, Reiten, Stress durch (fehlende) Artgenossen, keine Stabilität von Besitzer im Umgang usw.).

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