Wurmkuren?

Wurmkur

Würmer sind keine Krankheit

In den meisten Reitställen wird zwei bis viermal im Jahr vorsorglich chemisch entwurmt.
Dabei wird weder kontrolliert ob Würmer vorhanden sind, und auch nicht ob die Wurmkur erfolgreich war.

Die Wirksamkeit von Wurmkuren besteht darin, mit ihrem Gift den Stoffwechsel der Würmer zu stören oder Lähmungserscheinungen zu produzieren, die dem Wurmorganismus schaden soll. Dabei wirken diese Gifte grundsätzlich auch auf den Wirt, nämlich auf das Pferd. Die Dosis der Wurmkuren ist so gewählt, dass sie einem gesunden Pferd nicht schadet. Empfindliche Tiere können jedoch dennoch Nebenwirkungen zeigen. Dabei ist unbedingt auf ein Wechsel der Mittel zu achten, sonst ist ihre Wirksamkeit durch entstehende Resistenzen nicht mehr gegeben.

Herstellerunabhängige Untersuchungen zeigen, dass bereits 12 Tagen nach der Gabe von Ivermectin- Wurmkuren Wurmeier ausgeschieden wurden. So kann man davon ausgehen, dass hier Larven bzw. Würmer die Wurmkur überlebt haben.

Wurmkuren sind belastend für den Körper, sie sollen nur dann eingesetzt werden, wenn sie notwendig sind, d.h. ein tatsächlicher Wurmbefall vorhanden ist.
Laut dem Labor VetScreen sind gut 80 % der eingeschickten (Verdachts-) Kotproben ohne Befund. Die restlichen 20% haben meist nur einen geringen Wurmbefall, den Tiere im Allgemeinen gut verarbeiten können und der bei unseren Tieren meist als normal angesehen werden kann. Junge Tiere haben häufiger Würmer als ältere.

Um mit den Würmern, mit dem jedes Pferd bereits in jungen Jahren konfrontiert wird, fertig zu werden, bildet der Organismus natürliche Abwehrreaktionen, die das gesamte Immunsystem stärken sollen. So kommen Tiere, die nicht von klein auf ständig chemische Wurmkuren bekamen, mit einem Wurmbefall besser zurecht.

 

Beobachtungen

Es wurde in sechs Gestüten über drei Jahre regelmäßig entwurmt mit Wurmkuren im Abstand von 2-4 Monaten, mit wechselnden Präparaten. In einem Gestüt wurde gezielt nach Kotuntersuchungen entwurmt.

Das Ergebnis war, das weiterhin 80% der Fohlen gleichermaßen in allen Betrieben Spulwurmeier ausschieden. Durch eine Wurmkur konnte lediglich vorrübergehend die Eiausscheidung reduziert werden.

Eine weitere Beobachtung kommt aus der Kotuntersuchung drei unterschiedlicher Ponygruppen. Bei der ersten Gruppe wurde zweimal die Woche Kot abgesammelt. Die zweite Gruppe erhielt über das Jahr verteilt drei Wurmkuren, in der dritten Gruppe wurden keinerlei Maßnahmen zur Wurmbekämpfung getroffen.

Gemessen wurden die infektiösen Larven im Kot. Die war, erwartungsgemäß, in der dritten Gruppe am höchsten. Gefolgt wurde sie von der Wurmkurgruppe; die erste Gruppe, die Kot abgesammelt hat, hatte den geringsten Wurmbefall. Sie betrug in der Menge nur ein Fünftel gegenüber der Entwurmgruppe!

Dabei wurde in allen Gruppen festgestellt, dass die Wurmbelastung in allen Gruppen bei den jungen Tieren wesentlich höher ist, als bei Älteren.

 

Zusammenfassung

Erkrankungen durch Wurmbefall gibt es meistens bei jungen Pferden.
Nach einer überstandenen Wurminfektion, werden Pferde immun. Ihre körpereigenen Abwehrkräfte werden gestärkt.

Vorrausetzungen für eine gute Gesundheit und ein starkes Immunsystem, sind artgerechte Haltungs- und Futterbedingungen. Ein Pferd bei guter Gesundheit kommt mit einem Wurmbefall gut zurecht.

Wenn ein Pferd abnimmt, stumpfes Fell bekommt, unter Verdauungsstörungen leidet und ein hoher Wurmbefall nachgewiesen wird, darf zur Entlastung des Pferdes entwurmt werden. Dabei sollten aber zusätzlich seine gesamten Haltungsbedingungen verbessert werden.

Alternative Wurmkuren, wie gut ausgesuchte Wurmkräuter, entsprechen der Natur des Pferdes, schaden nicht, sondern unterstützen den Organismus.

Die beste Prophylaxe ist Stallhygiene, das Absammeln vom Kot.
Dabei soll das Immunsystem gestärkt werden, damit verbunden die Prüfung der Haltungsbedingungen. Eine unterstützende homöopathische Behandlung kann zweckmäßig sein.

 

Selektives Entwurmen!

Regelmäßige Kotproben können Gewissheit darüber geben, wie der tatsächliche Wurmbefall aussieht und der Pferdebesitzer kann sich dann entscheiden, ob eine Wurmkur nötig ist. Und natürlich mit welchem Mittel entsprechend entwurmt wird. Selektives Entwurmen – was in großen Ställen sicherlich Sinn macht, denn auch im selben Stall hat nicht jedes Tier automatisch den gleichen Wurmbefall.

 

Denn ...

Pferde können mit einem leichten Wurmbefall leben, ohne zu erkranken. Man kann davon ausgehen, dass es eine komplette Wurmfreiheit nicht gibt und auch nicht erstrebenswert ist.

Wurmkuren verringern die Eiausscheidung nur vorübergehend. Bereits kurze Zeit nach der Gabe einer chemischen Wurmkur können wieder Wurmeier ausgeschieden werden.

 

Überlegungen

In diesem Sinne, zugunsten unserer Tiere, überlegen sie als Tierbesitzer, was wirklich nötig ist und was nicht. Etwas weniger Angst und damit verbunden ein gewisses Vertrauen in die Natur, hilft uns allen, besser zu leben. Krankheiten gehören zu uns und können, wenn sie nicht allzu schwer sind, mit den Selbstheilungskräften eines guten Immunsystems bekämpft werden. Und das gilt es zu unterstützen.

Tipps aus der Naturheilkunde:

Unterstützen Sie die Ausscheidung und das Einnisten von Parasiten mit Wurmkräuter von Pernaturam. Mit reinem Meerrettich können Sie noch zusätzlich das Ansiedeln von Magendasseln vorbeugen. Mit einer Kotprobe von Dr. Wurmcheck bekommen Sie Klarheit, ob Sie überhaupt entwurmen müssen. Noch  Fragen? Wenden Sie sich gerne an uns direkt!

 

Gitter Liste

In absteigender Reihenfolge
pro Seite
Doctor - Wurm - Check für Pferde

Doctor - Wurm - Check für Pferde

29,00 €
Inkl. 19% USt., zzgl. Versandkosten

Lieferzeit: 2-3 Tage

Pernaturam Meerettich 1 Kg Beutel

Pernaturam Meerettich 1 Kg Beutel

18,00 €
Inkl. 7% USt., zzgl. Versandkosten

Lieferzeit: 2-3 Tage

PerNaturam Wurmkräuter 1 Kg

PerNaturam Wurmkräuter 1 Kg

21,00 €
Inkl. 7% USt., zzgl. Versandkosten

Lieferzeit: 2-3 Tage

Pernaturam Wurmkräuter 3 Kg Beutel

Pernaturam Wurmkräuter 3 Kg Beutel

54,00 €
Inkl. 7% USt., zzgl. Versandkosten

Lieferzeit: 2-3 Tage

Gitter Liste

In absteigender Reihenfolge
pro Seite