Hauterkrankungen

Häufige Hauterkrankungen erkennen und heilen –

Sommerekzem, Hautpilz, Parasitenbefall?

Die Haut ist das größte Organ des Pferdes, sie leitet Giftstoffe aus und ist in konstanter Verbindung mit der Außenwelt. Sie ist verantwortlich für die Thermoregulierung, des Wasser- und Elektrolythaushaltes, des Eiweiß-, Fett- und Kohlenhydratstoffwechsels, der Aufnahme von Sauerstoff und der Abgabe von Kohlendioxid. Außerdem ist sie durch die Versorgung mit Sinneszellen in der Lage, durch die Unterscheidung von Kälte und Hitze, Juckreiz und Schmerz auf die Einflüsse der Umwelt zu reagieren. Die Aufnahme von Licht und Wärme dient zur genausten Regulation von Körpertemperatur und dem Fellwechsel.Ihre Rezeptoren lösen die Bildung von Hormonen aus. Wie bei uns Menschen auch, wird Vitamin D beim Pferd durch das Sonnenlicht gebildet, es sei denn, die Tiere bekommen genügend Tageslicht. Das Eindecken verhindert diese natürliche Regulation des Körpers und die Aufnahme von Licht.

Wenn wir diese vielfältigen und wichtigen Aufgaben der Haut für den Gesunderhalt des Pferdes betrachten, wird es umso bewusster, wie wichtig es ist, sie zu genau betrachten. Es gibt etliche Erkrankungen der Haut, die größtenteils mit allergischen Reaktionen, bakterieller Besiedlung oder Parasitenbefall einhergehen. In der Praxis erleben wir häufig den einzelnen oder gemeinsamen Befall von Ektoparasiten wie Milben und Haarlingen, Bakterien, Hautpilz und Ekzem aus allergischen Gründen. Wie können wir das unterscheiden?

Pilzinfektionen

Die beim Pferd am häufigsten auftretende infektiöse Hauterkrankung, die Dermatomykose, wird durch Pilze hervorgerufen. Sie ist übertragbar von Pferd zu Pferd und besiedelt gerne immunschwache oder kranke Tiere. Sie kann auch durch Medikamentengaben ausgelöst werden, die das Immunsystem unterdrücken. Der Candida Pilz kann auch den Darm, oftmals bei Fohlen befallen. Die Phykomykose befällt tiefere Schichten unter der Haut oder auch den Huf und ist meist sehr langwierig zu therapieren.

Symptome: Die unterschiedlichen Infektionen des Pferdehautpilzes erscheinen als runde, teilweise schuppige, manchmal krustige, haarlose Bezirke. Sie jucken und die Pferde haben kleine bis flächig große Stellen, die durch das Kratzen Verletzungen zur Folge haben können.

Diagnose: Hautpilzerkrankungen können durch einen Abstrich eines betroffenen Hautareals festgestellt werden. Dazu werden Hautproben unter bestimmten Wachstumsbedingungen auf einer Nährlösung bis zu 4 Wochen angezüchtet und dann identifiziert.

Tipp aus der Naturheilkunde: Wir verwenden für die Hautpflege- und stärkung Relax Lebermoosspray und/oder die Pferdeerde Lebermoos & Niem.  Betroffene Tiere sollten zusätzlich ihr Immunsystem gestärkt bekommen. Desinfizierende Maßnahmen für Putzzeug und Sattelzubehör ist zu empfehlen. Wir empfehlen für eine Desinfektion Halamid

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Parasiten

Zu den wichtigsten parasitär bedingten Hauterkrankungen zählt der Befall von  Räudemilben, Schuppenmilben, der Saug- und der Grabmilbe. Entsprechend ihrer Mundwerkzeuge befallen die einzelnen Milbenarten unterschiedlichste Schichten der Haut. So ernährt sich die Schuppenmilbe von abgestorbenen Hautteilchen und siedelt sich gerne im Bereich des Kopfes an. Auffallend ist dabei der flächige Haarausfall und gereizte Hautstellen, die Juckreiz verursachen können. Die Saugmilbe ist häufig der Auslöser für Mauke. Diese Milbe nimmt aus vorgeschädigter Haut flüssige Bestandteile wie Blut und Lymphe auf. Sie bevorzugt weiße oder helle Hautoberfläche, die scheinbar einen leichteren Eintritt zulässt. Eine zusätzliche Bakterienbesiedlung lässt dann schwer heilbare Wunden entstehen. Die Sarcoptes- oder Grabmilbe  ernährt sich tief unter der Haut und kann große Schäden anrichten. Der Befall ist schwer zu therapieren, da Waschungen hier alleine nicht ausreichen. Genauso bei der seltener anzutreffende Haarbalgmilbe (Demodex equi), die sich  an den Haarbälgen festsetzt und dort tiefe Hautschichten befällt. Häufiger tritt der Befall von Haarlingen auf. Gerade bei immunschwachen, abgemagerten Tieren können die Eier der Haarlinge an den Haarschäften kleben.

Diagnose: Milben sind selten mit bloßem Auge feststellbar. Mikroskopische Untersuchungen sind nicht immer zuverlässig, denn es ist nicht sicher, dass immer ein „Treffer“ geladet wird, d.h. dass trotz negativen Befund durchaus ein Befall vorliegen kann. Haarbalgmilben, die unter der Hautoberfläche leben,  sind, wenn überhaupt, nur über eine Hautstanze, eine tiefe Hautentnahme, feststellbar.

Tipp aus der Naturheilkunde:   Wir helfen bei Milbenbefall durch Reinigung/ Sauberkeit der Hautpartien mit Relax Niemölshampoo. Für die Stärkung und zur Unterstützung der Haut empfehlen wir die Pferdeerde Lebermoos & Niem, für die langhaarigen Fesselbereiche unser Relax Fesselliquid, für die größeren Bereiche unser Relax Lebermoos & Niemspray. Milben suchen sich gerne immunschwache Tiere aus, also heißt es auch hier die Immunabwehr zu stärken!

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Bakterielle Infektionen

Bakterien spielen bei vielen Hauterkrankungen als Sekundärerreger eine große Rolle, wie z.B. bei Mauke und Raspe. Durch Vorschädigung und Verletzung der Haut und damit Zerstörung der Schutzmechanismen, dringen sie in die Tiefe ein und verhindern trotz konsequenter Therapie des Grundleidens eine Abheilung der veränderten Haut. Vorbeugend sollte von daher bei Verletzungen desinfizierende Maßnahmen und höchste Sauberkeit immer die erste Rolle spielen, um Bakterien fern zu halten. Wenn diese sich erst einmal ausgebreitet haben, können Geschwüre, Abzesse, Fisteln und andere Hautinfektionen die Folge sein. Oft muss dann gezielt behandelt werden, nachdem das genaue Bakterium im Labor festgestellt wurde. Auch Einschuss beim Pferd ist nichts anderes, wie eine bakterielle Infektion durch Kleinstverletzungen, es bildet sich eine mehr oder weniger große Schwellung verbunden mit einer Entzündung.

Tipps aus der Naturheilkunde: Wir empfehlen zur natürlichen, luftdurchlässigen Abdeckung und Pflege der Haut in solchen Fällen unsere Pferdeerde Lebermoos & Niem

oder zur Unterstützung der Abwehrfunktion der Haut bei Einschuss/ Schwellung der Gliedmaßen unsere Pferdeerde Arnika.

Allergische Hauterkrankungen

Wie auch beim Menschen, nehmen beim Pferd allergische Reaktionen zu. Sie sind sehr umfangreich und müssen immer ganzheitlich betrachtet werden. Allergische Reaktionen entstehen unter anderem im Sommer durch Insektenstiche, die eine Überreaktion der Haut hervorrufen können. Prophylaktisch wird hier eine äußerliche Behandlung mit hautpflegenden, natürlichen Produkten empfohlen. Wir empfehlen hierfür unsere Relax Sommermilch und unsere Relax Sommerlotion, für eine natürliche Pflege der angegriffenen Haut. Wohltuend kann Relax Pferdeerde Calendula äußerlich aufgetragen werden.

Das Sommerekzem

Das Sommerekzem ist eine Allergie vom Typ 1. Der Körper ,merkt` sich das Allergen, weswegen das Pferd  mitunter bei jedem Kontakt stärker reagiert. Deshalb fährt schon beim ersten Stich im Frühjahr die Histaminausschüttung  hoch. Es gilt also, bereits diesen ersten Stich zu vermeiden. Wenn ein Pferd sich zum ersten Mal scheuert, meist im März oder April, müssen sofort alle Insektenschutz und Pflegemaßnahmen ergriffen werden, um dem Pferd diesen Stress zu ersparen. Das Leiden wird durch Stechmücken, die sogenannten "Gnitzen" (Culicolides ssp.), Kriebelmücken (Simuliidae) oder auch Wadenstecher (Stomoxys calcitrans), hervorgerufen

Wer bekommt diese Allergie? Beobachtungen aus unserer Studie und Umfragen zeigen, dass bei etwa 90% der betroffenen Pferde das Ekzem kurz oder bis zu einem Jahr nach einem Stallwechsel oder Import zum ersten Mal auftritt. Des Weiteren kann eine Kastration ein Auslöser bedeuten. Mit den damit verbundenen Medikamentengaben, Impfungen und/ oder einer Wurmkur kann von einer deutlichen Überbelastung des Stoffwechsels gesprochen werden. Robuste, ursprüngliche Pferde, wie Ponyrassen bilden eindeutig den größten Teil der betroffenen Tiere. Das Ekzem ist nicht vererblich, die Disposition, die „Empfindlichkeit“ dafür schon.

Symptome: Das Sommerekzem ist zu erkennen, wenn sich im Frühjahr bis zum Herbst kahle Stellen durch vermehrtes Kratzen an Mähne- und Schweifrübe zeigen. 

Das typische Sommerekzem äußert sich, sobald die Temperaturen im Frühjahr über 10 Grad erreichen. Das ist die Zeit der Kriebelmücken, die sich vor allem in den frühen Morgen- und späten Abendstunden auf Hautstellen niederlassen, die sie leicht erreichen können. Das gelingt ihnen besonders gut an Mähne, Schweif, Bauchnaht oder in den Ohren. Durch die Stiche wird nun der Juckreiz ausgelöst und die Pferde scheuern sich, so oft sie können. Wird nichts dagegen unternommen, kann das Ekzem den ganzen Körper befallen und schlecht heilende Wunden mit Keimbesiedlung hervorrufen. Bei gezielter Behandlung kann fast eine Symptomlosigkeit erreicht werden.

Tipps aus der Naturheilkunde: Homöopathie, Bioresonanz und alles, was Linderung bringt und den Körper auf natürlichen Weg zur Selbstheilung verhilft ohne zusätzlich zu belasten, kann den Weg zur Heilung ebnen und ermöglichen. Wir empfehlen unbedingt äußerliche Pflege der angegriffenen Haut mit unserer Relax Ekzemlotion in Verbindung mit Relax Sommermilch. Zur rückfettenden, pflegenden Reinigung in Kombination unser Relax Niemölshampoo. Zusammen bieten wir es als Starterpaket XL an. Zur natürlichen Abdeckung der Haut empfehlen wir unserere Relax Pferdeerde Calendula.

Innerlich kann grundsätzlich eine Ausleitung auf Kräuterbasis empfohlen werden. Bei individuellen Fragen sind wir gerne für Sie da.

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